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Guru Outside
MenschLicht-Newsletter vom 14.7.2007
Hochverehrter Leser,
in mir tut sich wie immer eine ganze Menge. Als Transformations-Junkie macht mir das Leben einfach Spass :-) Und so habe ich seit einigen Wochen wieder mal eine neue Realität in mir und um mich herum.
Schon seit Jahren befasse ich mich ja insbesondere auch mit Erwachen und Aussagen, die aus diesem Space zu finden sind. Die allererste dieser Art, die jemals meinen Weg kreuzte, habe ich niemals vergessen. Ich fand damals in einem Buch von John C. Lilly die Beschreibung einer Konferenz der führenden Masterminds der USA, in der sich alle zusammen setzten, wozu weiss ich gar nicht mehr. Was mir jedenfalls hängen blieb war Ram Dass, ein Mann, der in dieser Zeit jeden mit "Mein Guru" ansprach. Ram Dass war ebenso wie Timothy Leary (ebenfalls eines meiner Vorbilder) stark mit LSD befasst, aber ich habe ihn mir nie genau betrachtet.
Die Aussage "Mein Guru" jedenfalls blieb von ihm hängen, denn er war der Meinung, dass jeder Mensch, der ihm begegnete, ihm auch etwas zeigte und für ihn selbst darstellte. So hab ich es jedenfalls in etwa in mir gespeichert.
Und diese Idee kam mir vor und nach dem ersten SelfMade Reality Seminar in Berlin wieder verstärkt in den Sinn, ist doch meine Grundaussage, dass es da draussen keine Welt gibt, sofern Sie nicht einfach aus dem Inneren erstellt wurde. Ich habe neue schöne "Bilder" zu diesem Thema gefunden. So sehe ich die Schöpferkraft wie einen Pinsel durch die eigene innere Welt gehen und dabei die vorhandene "Farbe" aufnehmen und damit dann die sogenannte äußere Realität zusammenpinseln.
Seit Berlin erlaube ich mir alles um mich herum als Spiegel meiner eigenen inneren Welt zu betrachten und das macht auch mein neues Reality Coaching in der Essenz aus. Und bisher habe ich es oft angewandt und es hat bisher nie versagt. Wir haben immer den Punkt gefunden, der gesucht wurde. Fazinierend!
Worauf will ich hinaus? "ICH" sehe, dass in den Aussagen der Erwachten immer wieder vorkommt, dass es kein ICH gibt. Und "ich" sehe, dass diese Aussage in einer Welt voller Ichs einfach schwer zu handhaben ist. Was heißt das genau? Und wie können wir das wirklich anwenden? Ich sehe zudem, dass es auf die Frage "Wo ist es denn, das Ich und wie sieht es aus?" keine Antwort gibt, die relevant ist. Also alles nur Ich-Gespinste.
Als pragmatischer Denker, sehe ich aber eine Antwort, die mir Spass macht. Denn wenn alles um mich herum ein Spiegel meiner Selbst ist und dies für jeden von uns so ist, so gibt es dennoch ein "Wir"! Wir sind real, auch wenn es kein Ich gibt. Wir sind ein lebendiges Feld, immer erstellt aus der Innenwelt, durch dessen Kern oder Essenz die Schöpferkraft in Wellen fließt und die sogenannte Aussenwelt erstellt. Und im Kern oder unserer Essenz sind wir wiederrum mit Allem verbunden, denn nichts existiert ohne diesen Kern.
Und so komme ich zu einer Aussage von Jesus, der in unserer Kultur unser oberster Guru ist. "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst" empfiehlt er uns. Ja, wenn da sowieso kein anderer ist, sondern immer nur WIR existieren macht das viel Sinn für mich.
Lasse ich mein Ich zurücktreten und SEHR KONKRET in jedem Moment erfahrbare WIR nach vorne treten, wird das Leben plötzlich so viel einfacher. Gelassener, zufriedener, zentrierter und natürlich auch liebevoller. Denn im Kern oder unserer Essenz bestehen wir alle aus purer göttlicher Liebe.
Lassen WIR sie fliessen.
Am Dienstag den 17. um 13.11 Uhr in alle uns erdenklichen Bereich des WIR.
Love,
Sandro Paolini
www.MenschLicht.de - Just Be It




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